Anzeige

Recht für Führungskräfte (IHK)

Anbieter:
Fachakademie Saar für Hochschulfortbildung (FSH)
Typ:
berufsbegleitend / Fernstudium
Abschluss:
Zertifikat (Zertifikat)
Dauer:
4 Semester

Das Studium

Das Fernstudium Recht für Führungskräfte (IHK) wird in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer des Saarlandes durchgeführt. Dementsprechend erfolgt auch die Erteilung des Abschlusses durch die Industrie- und Handelskammer des Saarlandes. Es entspricht inhaltlich vollumfänglich dem Fernstudiengang Rechtswirt (FSH) mit derselben Zulassungsnummer 658899. Der Fernstudiengang „Recht für Führungskräfte (IHK)“ dient dem Ziel bundesweit eine staatlich zugelassene rechtstheoretische Weiterbildung zu ermöglichen, die in der fachlichen Breite, dem inhaltlichen Umfang und der juristischen Komplexität alle Rechtsgebiete umfasst, die nach der Juristenausbildungsordnung auch für das juristische Theorieexamen (1. Staatsprüfung) Pflichtbestandteil sind.

Es umfasst vier Semester Studienzeit verteilt auf 24 Studienmonate mit einem Umfang von 826 Zeitstunden. Im Unterschied zum Rechtswirt-Examen wird die Prüfung im Studiengang "Recht für Führungskräfte (IHK)" in Abstimmung mit der Industrie- und Handelskammer gestellt. Dementsprechend erfolgt auch der Abschluss durch die Industrie- und Handelskammer des Saarlandes.

Beim Fernstudium „Recht für Führungskräfte (IHK)“ wird das juristische Fachwissen anwendungsbezogen in seiner umfassenden theoretischen und praktischen Vernetzung aller Rechtsgebiete anhand von vielen anschaulichen Beispielsfällen mit realen Lösungsvarianten erläutert. Der fachliche Umfang liegt nahe an der juristischen Tiefe welche für die erste juristische Staatsprüfung erforderlich ist.

Berufsbild und Karrierechancen

Durch das Fernstudium wird im Rahmen der durch das Rechtsdienstleistungsgesetz zulässigen Tätigkeiten echte juristische Arbeit ermöglicht. Der Abschluss ermöglicht dem Absolventen die dementsprechend umfassende Durchführung von qualifizierten materiell-rechtlichen Arbeiten in allen Bereichen der Justiz und der Wirtschaft. Konkret kommen für Absolventen - ähnlich wie für Juristen mit nur 1. Staatsprüfung - Tätigkeiten in vielen Bereichen der Dienstleistungsgesellschaft in Betracht. Im Einzelnen z.B.
  • als juristisch qualifizierter Sachbearbeiter in Rechtsanwaltskanzleien und Notariaten
  • als Kanzleimanager oder höher qualifizierter Bürovorsteher
  • als Rechtsgutachter
  • als Mitarbeiter einer betrieblichen Beschwerdestelle im Sinne des § 13 AGG
  • als Mitarbeiter der Vollstreckungsabteilung einer Bank
  • als qualifizierter juristischer Mitarbeiter in Geldinstituten, Versicherungen, Vermögens- und Immobilienverwaltungen, in mittelständischen Handels- und Industrieunternehmen
  • als Personalreferent oder Personalleiter
  • als Geschäftsführer, als qualifizierter oder leitender Mitarbeiter in Verbänden und Vereinen
  • als Mitarbeiter in Wirtschaftsprüfer- und Steuerberaterbüros mit rechtlichen Aufgaben
  • als Betreuer i.S.d. Betreuungsgesetzes
  • als Mitarbeiter von Unternehmensberatungsfirmen
  • als Mitarbeiter oder in selbständiger Position auf dem Gebiet der Insolvenzverwaltung (Konkurs-, Vergleichsverwaltung, Unternehmenssanierung)
  • als Vorstandsassistent, Direktionsassistent oder in ähnlicher Stabsfunktion
  • in Verbindung mit kaufmännischer Zusatzausbildung als Führungskraft in mittelständischen oder großen Unternehmen
  • als qualifizierter Mitarbeiter für die Erledigung wirtschaftsnaher Verwaltungsaufgaben im öffentlichen Dienst, z.B. in kommunalen Eigenbetrieben
  • als Rechtslehrer oder -ausbilder
  • als Testamentsvollstrecker oder – besteller
  • als Haus-/Wohnungs- oder Fördermittelberater
  • als Insolvenzberater mit gerichtlicher Bestellung
  • als Rechtsmediator (Kanzlei für Rechtsmediation)

Zielgruppe

Als Teilnehmerkreis kommen im Regelfall Personen mit qualifizierter rechtlicher Vorbildung in Betracht. Als solche sind z.B. anzusehen: Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-fachwirte, Steuerberater/ Wirtschaftsprüfer, Steuerfachangestellte/-fachwirte, Rechtsbeistände, Diplom-Kaufleute/Betriebswirte mit Rechts- oder Steuerschwerpunkt, Jurastudenten mit mehrsemestrigem Studium oder Personen mit anderweitiger besonderer rechtlicher Qualifikation nach persönlicher Beratung. Für Personen ohne rechtliche Vorkenntnisse kann durch die Teilnahme an einem vorgeschalteten dreisemestrigen Einführungsstudium „Rechtsreferent/in jur. (FSH)“ die Zulassung ermöglicht werden.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Der Fernstudiengang basiert auf der induktiven Vermittlung der Kenntnis und Anwendungsmöglichkeit des deutschen Rechts. Er umfasst das gesamte bürgerliche Recht einschließlich Familien- und Erbrecht, Handels-, Gesellschafts-, Arbeits-, Insolvenz-, Zivilprozess- und Zwangsvollstreckungsrecht; das öffentliche Recht einschließlich Verwaltungs- und Verfassungsrecht, Bau-, Polizei-, Kommunal-, Staatshaftungs- und Gebührenrecht; das Strafrecht einschließlich dem Recht der Ordnungswidrigkeiten und dem Strafprozessrecht.

Der fachliche Inhalt wird durch Studienbriefe, Lernkontrollen und Übungsklausuren vermittelt. Die Studienbriefe enthalten theoretische Einführungsskripten zu allen rechtlichen Kerngebieten, praktische Sachverhaltsdarstellungen mit systematisierten rechtlichen Lösungen unter Hervorhebung der gutachterlichen Prüfungsstrukturen, Lernkontrollen mit Fragen und Antworten. Die monatlichen Übungsklausuren und Lernkontrollen (Kontrollfragen u. Antworten zu allen Rechtsgebieten) sind eine individuelle Lernerfolgskontrolle. Nach Abschluss des Studiengangs soll der Absolvent ausschließlich mit Hilfe des Gesetzes einen unbekannten praktischen Lebenssachverhalt in den Grundzügen zu einer vertretbaren juristischen Lösung führen können.

Die Überprüfung erfolgt durch vier Prüfungsklausuren unter Aufsicht. Von den Klausuren entstammen zwei dem Zivilrecht, eine dem Öffentlichen Recht und eine dem Strafrecht. Die Korrektur und Benotung erfolgt entsprechend der genormten Skalierung bei juristischen Prüfungen durch Professoren des jeweiligen Fachbereichs.

Die Lehrunterlagen des Studiums bestehen aus vierundzwanzig Lehrmodulen. Für jedes Modul gibt es einen entsprechenden Lehrbrief mit integriertem Lernkontrollteil, so dass die Teilnehmer ihre Lernfortschritte selbst kontrollieren und steuern können.

Studiengebühren

Die Studiengebühren betragen monatlich 185,- € (24 Monate). Bei einer Dauer von vierundzwanzig Monaten muss mit einer wöchentlichen Arbeitsbelastung von acht bis zwölf Stunden gerechnet werden. Auf Antrag kann die Lehrgangsdauer zeitlich ausgedehnt werden.

Informationsmaterial anfordern

Order information material from Fachakademie Saar für Hochschulfortbildung (FSH). The given data is transmitted only to this educational provider and, of course, not given to a third party.

Ich bitte um:

Der Anbieter

Für den Bereich Weiterbildungsstudium und insbesondere berufsbegleitende Lehre im Bereich Recht und Wirtschaft können Sie bei uns durch Fernstudium und entsprechend umfangreiche Fernstudiengänge ihr entsprechendes Fachwissen auf universitärem Niveau aufbauen. Jedes Fernstudium verfügt ebenso wie jeder Fernlehrgang über eine eigene strukturierte Form der Wissensvermittlung um eine möglichst tiefgehende fachliche Kenntniserweiterung mit der beruflichen Anwendbarkeit in der juristischen und betrieblichen Praxis zu gewährleisten. Weiterbildung im Beruf ist heute das zentrale Thema für den beruflichen Aufstieg und die damit verbundene Arbeitsplatzabsicherung. Insbesondere wer sich berufsbegleitend durch ein Fernstudium oder einen qualifizierten Fernlehrgang mit beaufsichtigter Abschlussprüfung fortbildet, zeigt dem Personalmanagement gegenüber weit überdurchschnittliches Engagement und eröffnet sich damit völlig neue Karriereschritte. Dabei ist das nebenberufliche Fernstudium in seiner Anerkennung dem Präsenzstudium im Regelfall gleichgestellt. Durch die staatliche Überprüfung und Zulassung unserer Studiengänge ist die Anerkennung in der Praxis teilweise sogar höher zu bewerten (vgl. Referenzen).

Fachakademie Saar für Hochschulfortbildung (FSH)

Feldmannstrasse 26
66119 Saarbrücken
Deutschland