Gesundheitspsychologie & Medizinpädagogik (Bachelor of Arts)

Anbieter:
FOM Hochschule für Oekonomie & Management
Typ:
berufsbegleitend
Abschluss:
B.A. (Bachelor of Arts)
Dauer:
7 Semester

Das Studium

In Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie bei Krankenversicherungen sind Themen zur Gesundheitsförderung und -prävention von hoher Bedeutung. Dass Gesundheit das kostbarste Gut ist, erkennen zunehmend aber auch immer mehr Unternehmen. Sie möchten  folgerichtig ihren Mitarbeitern Angebote zur Gesundheitsförderung machen. Damit steigt der Bedarf an Experten auf allen Ebenen. Gesucht werden Fachkräfte, die zu gesundheitsmedizinischen Themen beraten und coachen, für das Thema sensibilisieren sowie entsprechende Projekte in der Praxis durchführen können.

Der Bachelor-Studiengang Gesundheitspsychologie & Medizinpädagogik bereitet Sie auf diese unterschiedlichen Tätigkeitsfelder vor. Für die Einrichtungen der Rehabilitation und des Gesundheitswesens erwerben Sie psychologisches und pädagogisches Fachwissen und setzen sich mit medizinischer Theorie, Krankheitslehre und Therapieformen auseinander - stets mit dem Fokus auf Gesundheitsberatung, Sensibilisierung und Prävention. So sind Sie in der Lage, Menschen in der Rehabilitation, chronisch kranke oder Menschen mit körperlichen oder anderen Einschränkungen gezielt zu begleiten.

Für Aufgaben im betrieblichen Gesundheitsmanagement von Unternehmen lernen Sie,  gesundheitsfördernde Initiativen zu entwickeln und in den Betrieben umzusetzen. Dazu gehören beispielsweise Trainings, Weiterbildungen und Beratungen rund um Stressabbau, Risikominderung, Work-Life-Balance und gesunde Ernährung.

Als Absolvent qualifizieren Sie sich damit auf unterschiedliche Weise für vielseitige und zukunftssichere Beratungs- und Unterrichtstätigkeiten im stetig wachsenden Gesundheitssektor.

Studienplan und Studienschwerpunkte

1. Semester

Einführung in die Gesundheitswissenschaften
  • Gesundheitswissenschaftliche Anthropologie
  • Gesundheitswissenschaftliche Theoriebildungen
  • Grundlagen von Prävention und Gesundheitsförderung
  • Lebenslage und Gesundheit
  • Grundstrukturen des deutschen Gesundheitssystems


Aufbau des Gesundheits- & Sozialsystems

  • Aufbau des deutschen Gesundheits- und Sozialsystems
  • Akteure im Gesundheits- und Sozialwesen
  • Krankenversicherung, ambulante und stationäre Versorgung, Arzneimittelversorgung
  • Schnittstellenproblematiken und Herausforderungen

Kompetenz- & Selbstmanagement

  • Berufserfolg und -anforderungen
  • Persönlichkeit
  • Kompetenzen
  • Selbstmanagement

Einführung Wissenschaftliches Arbeiten

  • Ablaufplanung - Selbst-/Zeitmanagement
  • Grundlegende Formvorschriften
  • Wissenschaftliche Struktur

2. Semester

Grundlagen der Pädagogik
  • Grundlagen der Erziehungswissenschaften und Pädagogik
  • Theoretische und praktische Lehransätze
  • Gesundheitspädagogik auf Basis erziehungswissenschaftlicher Kenntnisse


Grundlagen der Psychologie

  • Teildisziplinen der Psychologie
  • Allgemeine und biologische Psychologie (Aufbau des Gehirns und der Sinnesorgane, Wahrnehmung, Motivation & Emotion)
  • Differentielle Psychologie (Persönlichkeit, Intelligenz, Selbstkonzept)

Gesundheitssoziologie

  • Gesundheit und Krankheit als gesellschaftliche Phänomene
  • Steuerung und Gestaltung des Gesundheitssystems
  • Ökonomisierung der Gesundheit und des Gesundheitssystems
  • Rolle der Sozialmedizin im Gesundheitssystem

Quantitative Methoden & Evaluationsforschung

  • Grundbegriffe der empirischen Sozialforschung und Evaluation
  • Deskriptive Datenanalyse
  • Grundlagen der Inferenzstatistik
  • Grundlagen der Fragebogenkonstruktion

3. Semester


Gesundheitspsychologie

  • Grundlagen der Prävention und Gesundheitsförderung
  • The Big Four: Übergewicht, Sucht, Stress und Burnout, Rückenleiden
  • Rehabilitationspsychologie: Begriffe und rechtliche Grundlagen
  • Ausgewählte Krankheitsbilder: Depression, Angststörungen, somatoforme Störungen

Medizinische Theorie & Terminologie

  • Gesundheitsförderung vs. Krankheitsbehandlung
  • Ursachen, Diagnostik, Verläufe, Therapie und Prävention in den häufigsten Erkrankungen
  • Sozialmedizin
  • Medizinethik

Gesundheits- & Medizinpädagogik

  • Gesundheitsinformation und -aufklärung
  • Gesundheitsberatung für Menschen in prekären Lebenssituationen
  • Gesundheitserziehung in Settings
  • Gesundheitsförderung in Settings

Pädagogische Psychologie

  • Lernen und Entwicklung im Spannungsfeld zwischen Anlage, Umwelt und Entwicklung
  • Psychologie des Lernens (Wissenserwerb, Intelligenz, Selbstkonzept, Motivation)
  • Didaktische Modelle zur Gestaltung von Lehrprozessen

4. Semester

Verhaltens- & Verhältnisprävention

  • Grundlagen der Bewegungs- und Ernährungslehre
  • Gesundheitsförderliche Gewohnheitsbildung
  • Entspannung

Wissenschaftliche Methoden - Qualitativ

  • Zentrale Prinzipien der qualitativen Forschung
  • Gütekriterien der qualitativen Forschung
  • Praktische Umsetzung der qualitativen Forschung

Ethik im Gesundheits- & Sozialwesen [INT]

  • Aufgaben und Instrumente der Ethik
  • Themenbezogene Theorie- und Praxisreflexion
  • Ethische Verantwortung

Spezielle Krankheitslehre & Therapie

  • Krankheitsarten wie u.a. Herzinfarkt, Asthma, Pankreatitis
  • Verbreitung von Krankheiten
  • Medizinische Forschung und Therapie

5. Semester

Vertiefungsrichtung Gesundheitspsychologie

Medizinische Rehabilitationspsychologie I (Somatische Erkrankungen) [INT]

  • Gängige diagnostische Prozesse und Instrumente in Bezug auf psychische Komorbidität (Depression, Angst, Lebensqualität)
  • Psychologische Interventionen

ODER

Vertiefungsrichtung Medizinpädagogik

Primärprävention I (Strategien der Primärprävention bei Suchterkrankungen) [INT]

  • Überblick substanzbezogene und Verhaltenssüchte
  • Primärpräventive Maßnahmen und Entwicklung eines Präventionskonzepts

Praxisprojekt

  • Umsetzung einer praktischen Aufgabe durch Studierende
  • Bedarfsermittlung und Zielgruppenbeschreibung
  • Lernzieldefinition, Lehrmethode, Medieneinsatz

Projektmanagement im Gesundheits- & Sozialwesen

  • Change Management
  • Phasenübergreifende und -spezifische Methoden
  • Softwarewerkzeuge

Psychologische Gesprächsführung

  • Basistechniken: Aktives Zuhören, konstruktive Konfrontation, Kommunikationsstile
  • Fallarbeiten zu typischen Beratungsanlässen
  • Konflikt- und Verhandlungsmanagement

6. Semester

Vertiefungsrichtung Gesundheitspsychologie

Medizinische Rehabilitationspsychologie II (Psychosomatische Erkrankungen)
[INT]

  • Anwendungsgebiete der neuropsychiatrischen Rehabilitation
  • Diagnostisches Gespräch und psychopathologischer Befund
  • Angehörigenarbeit

oder

Vertiefungsrichtung Medizinpädagogik

Primärprävention II (Methoden und Qualitätssicherung in der Praxis)
[INT]

  • Risikofaktoren für die Entstehung von Volkskrankheiten
  • Präventivmedizinische Standardinterventionen
  • Erstellung von Handlungsplänen und eines Manuals zur Primärprävention in Kleingruppen

Betriebliches Gesundheitsmanagement

  • Instrumente und Umsetzung des BGM
  • Evaluation von BGM-Programmen
  • Praxisbetrachtung anhand von ausgewählten Organisationen

Informationstechnologien & E-Health

  • Grundlagen von Informationstechnologien
  • Informations- und Wissensmanagement im Gesundheitswesen
  • Informationssicherheit und Datenschutz
  • Einführung in E-Health Anwendungen

Wissenschaftliches Arbeiten (Abschlussarbeit)

  • Ablaufplanung
  • Grundlegende Formvorschriften
  • Wissenschaftliche Struktur

7. Semester

Case Management im Gesundheits- & Sozialwesen
  • Verortung des Fallmanagements
  • Steuerungsansätze von Case-Management (z.B. der DGCC)
  • Case Management in den relevanten Settings (Klinik, Sozialbereich, Betrieb)

Qualitätsmanagement im Gesundheits- & Sozialwesen
  • Aufbau von Qualitätsmanagementsystemen
  • Qualitätsindikatoren, Qualitätsbericht
  • Spezifische Systeme

Bachelor-Thesis/Kolloquium
  • Schriftliche Abschlussarbeit
  • Kolloquium

Studieninhalte und Vertiefungsrichtungen können je nach Studienort variieren.
[INT] Anrechnungsmöglichkeit von FOM Auslandsprogrammen. Für weitere Informationen kontaktieren Sie das International Office unter 0800 660 88 00.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Gesamtkosten:
€ 12690.00

beinhaltet Studiengebühr und Prüfungsgebühr

Sprachangebot und Auslandssemester

Sprache verpflichtend:
Deutsch
Auslandssemester:
nicht möglich

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Ich bitte um:

FOM - Die Hochschule. Für Berufstätige.

Mit mehr als 50.000 Studierenden ist die FOM die größte private Hochschule Deutschlands. Getragen wird die FOM von der gemeinnützigen Stiftung BildungsCentrum der Wirtschaft mit Sitz in Essen. Sie bietet Berufstätigen die Möglichkeit, sich parallel zum Job akademisch zu qualifizieren und staatlich wie international anerkannte Bachelor- und Master-Abschlüsse zu erlangen. Im Fokus der Lehre stehen praxisorientierte Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaft & Recht, Gesundheit & Soziales, IT-Management sowie Ingenieurwesen.

Die Vorlesungen in den modernen Hörsälen und Seminarräumen finden außerhalb der regulären Arbeitszeiten abends und am Wochenende an 29 Hochschulzentren bundesweit statt. Im Gegensatz zu einem Fernstudium ermöglicht dieses Präsenzkonzept eine optimale Betreuung der Studierenden: Sie stehen im persönlichen Kontakt zu ihren Dozenten und Kommilitonen, tauschen sich über den Lehrstoff aus und diskutieren Erfahrungen oder Problemstellungen. Das fördert die Motivation der Lernenden – und verbessert gleichzeitig den Transfer des Gelernten in die Praxis.

Praxisnähe wird an der FOM ohnehin großgeschrieben: 1991 von Wirtschaftsverbänden gegründet steht die Hochschule nach wie vor in engem Kontakt zu über 800 Kooperationsunternehmen. Darunter sowohl Konzerne wie IBM, Peek & Cloppenburg, Siemens und die Telekom als auch Mittelständler. Viele Unternehmensvertreter engagieren sich in den Gremien der Hochschule und liefern wichtige Impulse für die Einrichtung neuer Studienzentren und die Entwicklung neuer Studiengänge.

Eine gut strukturierte Organisation garantiert zudem die Qualität von Lehre und Forschung an der FOM: Rektorat, Studien- und Fachleiter sowie Dekane stellen sicher, dass die Curricula der Hochschule jederzeit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen und die Lehrenden ihre didaktischen Fähigkeiten ständig ausbauen.

Ein Gesamtkonzept, das überzeugt. Als erste Hochschule Nordrhein-Westfalens erhielt die FOM 2004 das Siegel des Wissenschaftsrats. Ebenfalls positiv fällt die Bewertung der FIBAA aus: Die FOM wurde 2012 als erste private und vierte deutsche Hochschule systemakkreditiert. Damit hat die FOM ihren Platz im Kreis der Hochschulen mit dem besten Qualitätsmanagement bestätigt.

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