B.A. Tourismusmanagement

Anbieter:
Hochschule Heilbronn
Ort, Bundesland, Land:
Heilbronn, Baden-Württemberg, Deutschland
Typ:
Vollzeit
Abschluss:
B.A. (Bachelor of Arts)
Dauer:
7 Semester

Das Studium

An der Hochschule Heilbronn wird seit 1979 der Studiengang Tourismusbetriebswirtschaft angeboten. Nicht nur der Tradition, sondern vor allem der inhaltlichen Konzepte wegen, ist - trotz eines mittlerweile nahezu inflationären Angebots touristischer Studiengänge - die Nachfrage nach dem Tourismus-Studium in Heilbronn ebenso ungebrochen hoch wie die Wertschätzung, die dem Heilbronner Studiengang in der Tourismuswirtschaft beigemessen wird.

Tourismusmanagement studieren heißt, in eine der weltweit größten Wachstumsbranchen einzutauchen mit spannenden Managementpositionen in einem internationalen Arbeitsfeld.

Beim Vergleich des Studiengangs mit entsprechenden Studiengängen anderer Hochschulen fällt insbesondere auf:
  • der hohe Anteil von Seminaren, Projekten, Fallstudien und der damit verbundene Anteil selbstständiger Arbeit für die Studierenden;
  • Beginn der tourismuswirtschaftlichen und der Sprachausbildung bereits im Grundstudium;
  • eine klare Gliederung der betriebswirtschaftlichen Schwerpunkte in einen Pflicht- sowie einen Wahlteil
Prof. Dr. Ralf Vogler Studiengangverantwortlicher

Berufsbild und Karrierechancen

Die Tourismusbranche wächst stetig und verändert sich. Aufgrund der hohen Dynamik innerhalb der Tourismuswirtschaft haben sich in den vergangenen Jahren immer wieder neue Märkte entwickelt. Tourismusmanager arbeiten weltweit in Tourismusorganisationen, im Fremdenverkehr oder Hotelmanagement, im Sport-, Gesundheits- oder Wellnesstourismus, genauso wie im Stadt- und Tourismusmarketing oder im Eventbereich. Neben dem Pauschal- und Individualtourismus entwickelt sich der Bereich des Business-Travel überdurchschnittlich stark.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Die Studiendauer beträgt insgesamt sieben Semester. Das Studium gliedert sich in ein zweisemestriges Grundstudium und ein fünfsemestriges Hauptstudium, welches ein Praxissemester im fünften Semester vorsieht. Das Studium beinhaltet eine breit angelegte betriebswirtschaftliche Ausbildung, die Vermittlung volkswirtschaftlicher und rechtlicher Grundlagen und beschäftigt sich intensiv mit den betriebswirtschaftlichen Problemstellungen der Tourismusbranche. Zum Abschluss des Studiums erstellt jeder Studierende eine Bachelor-Thesis.

Grundstudium: 1. und 2. Semester
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Rechnungswesen/ Finanzierung
  • Tourismus- und Hospitalitymanagement
  • Volkswirtschaftslehre
  • Recht
  • Wissenschaftliche Grundlagen
  • Hotel- und Restaurnatmanagement in der digitalen Wirtschaft
  • Wahlbereich Sprachen/ BWL
Hauptstudium: 3. und 4. Semester
  • Strategisches Management
  • Nachhaltigkeit und Ethik
  • Restaurantmanagement & Systemgastronomie
  • Forschungsmethoden
  • Recht in Tourismus und Hospitality
  • Supply-Chain-Management
  • Leadership und Controlling
  • Wahlbereich Sprachen/ BWL
  • Im 4. Semester: Optionales Auslandssemester
Praxissemester: 5. Semester
  • Tätigkeit in einem regionalen/ internationalen Unternehmen der Hospitality-Branche
  • Selbstständiges Arbeiten an eigenen Projekten
  • Food & Beverage, Front Office Management oder Personalabteilung
  • Kontakt mit erfahrenen Führungskräften
Vertiefung: 6. und 7. Semester
  • Handels- und Wirtschaftsrecht
  • E-Business in Hospitality
  • Entrepreneurship & Innovation
  • Fallstudien der digitalen Wirtschaft
  • Internationale Spezialisierung
  • Schwerpunktwahl
  • Simulation in der BWL
  • Seminar Hospitality
  • Bachelor-Thesis
Schwerpunkte
Die touristischen Schwerpunkte reichen von Destinationsmanagement, Reiseveranstaltung oder Touristikmarketing über Nachhaltigkeit im Tourismus, Geschäftstourismus oder Gesundheitstourismus bis hin zu Industrie-, Event- und Verkehrsträgermanagement. Im betriebswirtschaftlichen Bereich können internationale Studienschwerpunkte wie Financial & Management Accounting, International Finance bis hin zu Human Resource Management, International Management oder International Marketing gewählt werden.

Praxisbezug und Berufspraktikum

Das Studium an der Hochschule hat traditionell einen starken Praxisbezug, der durch das Praxissemester zum Ausdruck gebracht wird. Sinn der Praxisphase ist es, die Besonderheiten der betrieblichen Realität im Tourismus kennen zu lernen, erste Problemstellungen zu erkennen und ansatzweise im Rahmen eines Projektes zu lösen. Die bis dahin erworbenen betriebswirtschaftlichen und tourismusspezifischen Kenntnisse sollen in einer qualfizierten projektorientierten Tätigkeit angewendet und ergänzt werden.

Die Studierenden verbringen überwiegend ein Semester (Praxis-/Austauschsemester) im Ausland, wodurch die entsprechenden Erfahrungen und Kompetenzen in einem interkulturellen Kontext aufgebaut werden.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Zulassungsvoraussetzungen:
Sie benötigen die allgemeine, fachgebundene oder Fach-/Hochschulreife.

Eine Zulassung erhalten die BewerberInnen mit der höchsten Gesamtpunktzahl im Auswahlverfahren gemäß Rangliste. (90% der Studienplätze werden aufgrund des Auswahlverfahrens und 10 % nach der Anzahl von Wartesemestern vergeben.)

Im Auswahlverfahren werden Punkte auf folgende Kriterien verteilt:

  • Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur, FH-Reife)
  • Note in den Fächern Mathematik, Deutsch und der bestbenoteten Fremdsprache
  • Berufsausbildung (z.B. fachbezogene Ausbildung in einem Tourismusunternehmen, kaufmännische Lehre)
  • Interkulturelle Erfahrungen, die dem Studium förderlich sind (z.B. berufliche oder schulische Auslandserfahrung im fremdsprachigen Ausland, vorrangig im Berech des Tourismus, der Hotellerie/Beherbergung oder Gastronomie) oder praktische Tätigkeit (kann auch im Inland absolviert worden sein) mit einer Dauer von mind. 3 Monaten

Sprachangebot und Auslandssemester

Sprache verpflichtend:
Sonstige
Sprache freiwillig bzw. Wahlfach:
Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch
Auslandssemester:
erwünscht
Sprachen:
Die Studierenden können zwischen Englisch, Russisch, Spanisch, Arabisch und Französisch wählen. Für Englisch und Französisch sind Vorkenntnisse Pflicht um an das Sprachniveu anknüpfen zu können. Für Russisch, Spanisch und Arabisch ist es möglich, die Sprache von Grund auf mit dem Kurs A1.1 zu erlernen.

Auslandskontakte:
Die Studierenden verbringen überwiegend ein Semester (Praxis-/Austauschsemester) im Ausland, wodurch die entsprechenden Erfahrungen und Kompetenzen in einem interkulturellen Kontext aufgebaut werden. Der Studiengang legt großen Wert auf internationale Kontakte. Dementsprechend gibt es eine Vielzahl von Partnerschaften. Alle Partnerhochschulen finden Sie auf der Webseite der Fakultät für International Business.

Studienprofil

Das didaktische Konzept des Studiengangs ist so aufgebaut, dass nach dem Grundstudium und in den Wahlfächern seminaristische Veranstaltungen in Verbindung mit Projekten eine hohe Eigeninitiative der Studierenden verlangen und fördern. Hier soll die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen neben der Wissensvermittlung stehen. Die speziellen Veranstaltungsformen, Gruppenarbeiten, Diskussionen und Präsentationen sollen zu einem ganzheitlichen Ausbildungsziel hinführen. Im Verlauf des Studiums erwerben die Studierenden neben Fach- und Methodenkompetenz in verschiedenen Veranstaltungen auch soziale Kompetenz. So zum Beispiel werden die Übungen und Seminare häufig in Gruppen von zwei bis vier Teilnehmern durchgeführt werden. Neben Teamfähigkeit werden Kommunikationsfähigkeit, Kritikfähigkeit, soziales Verantwortungsbewusstsein und Konfliktfähigkeit trainiert.

Selbständiges Arbeiten, der Kontakt mit Praktikern und der Besuch von Messen, die studienbegleitenden Aktivitäten und im besonderen Maße das praktische Studiensemester tragen zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Durch verschiedene Methoden, Lehrveranstaltungen und Prüfungen wird gewährleistet, dass die Studierenden die in der Berufspraxis notwendigen Problemlösungskompetenz, die Anwendung von Wissens- und Methodentransfer sowie die Fähigkeit zur Entwicklung neuer Methoden beherrschen. Für die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten werden neben den Vorlesungen auch Übungen, Projekte, Seminare und Exkursionen eingesetzt. Die Lehrveranstaltungsform Vorlesung wird nur insoweit angewendet, als dies für die Vermittlung der notwendigen Wissensgrundlagen geboten ist. Die Schwerpunkte bestehen neben den Vorlesungseinheiten zu einem großen Teil aus Übungen und Seminaren.

Zur Wissensvermittlung werden moderne Medien eingesetzt. Die Hörsäle und Seminarräume sind mit Beamer ausgestattet. Interaktives Lernen ermöglicht die Internetplattform ILIAS, die von den Professoren im Studiengang genutzt wird. Die erforderlichen Veranstaltungsunterlagen werden in der Regel auf der eLearning-Plattform der Hochschule oder den Homepages der Dozenten (Gliederung, Übungsaufgaben, Literatur, Anleitungen, Lesematerial etc.) immer jedoch in gedruckter Form zur Verfügung gestellt.

Ebenso werden im den Projekten aktuelle Fragestellungen im nationalen und internationalen Kontext exemplarisch bearbeitet und präsentiert. Durch Exkursionen mit Betriebsbesichtigungen wird unter anderem der Bezug zur Praxis hergestellt und die Studenten zusätzlich motiviert. Die Studierenden müssen während des gesamten Studiums mehrere Präsentationen vorbereiten und in der jeweiligen Lehrveranstaltung vortragen. Die Präsentationen, die anschließenden Besprechungen, das Feedback der Kommilitonen und die Bewertung durch die Dozenten bieten Raum für soziale Interaktionen.

Eine enge Abstimmung und Verzahnung der Lehrinhalte der verschiedenen Veranstaltungen durch die Dozenten ermöglicht den Studierenden die Querverbindungen zu erkennen. Ausdauer und Belastbarkeit, Flexibilität und Mobilität sind Aspekte der Persönlichkeitsbildung, die durch den zügigen Studienverlauf, das Praktikum und Exkursionen gefördert werden. Gruppenarbeit bei Fallstudien, in den Labors, den Seminaren und Übungen fördert Teamfähigkeit, aber auch Führungs- und Durchsetzungskompetenz.

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Der Anbieter

Die Hochschule Heilbronn ist eine moderne, innovative Bildungseinrichtung mit einem umfassenden Fächerspektrum und derzeit nahezu 8.000 Studierenden zu den großen Hochschulen Baden-Württembergs. 1988 wurde eine Außenstelle im idyllisch gelegenen Künzelsau, der Kreisstadt des Hohenlohekreises, gegründet. Der zweite Standort liegt etwa 50 Kilometer östlich von Heilbronn. Daraufhin wurde Im Jahr 2009 als dritter Hochschulstandort der Campus in Schwäbisch Hall eingerichtet.

Die Studienschwerpunkte an den drei Standorten liegen in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. Jeder Bereich hat seine aktuellen, spezifischen Merkmale und bietet ein breitgefächertes Studienangebot.

Die steigenden Studierendenzahlen der letzten Jahre zeigen die Attraktivität des Lehrangebotes, sie sprechen aber auch für die hervorragenden Studienbedingungen und die beruflichen Perspektiven, die Heilbronn und die Region Heilbronn-Franken bieten. Der Heilbronner Campus liegt im Süden der Stadt. In Künzelsau liegt die Hochschule etwas außerhalb der Kernstadt direkt am Kocher. Auch in Schwäbisch Hall ist die Hochschule leicht und bequem erreichbar.

Studieren in Heilbronn

Heilbronn liegt zwischen den Ballungsräumen Stuttgart, Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen im landschaftlich reizvollen Neckartal. Mit ca. 120.000 Einwohnern ist Heilbronn eine junge, moderne Großstadt. Sie ist kulturelles und verwaltungsmäßiges Zentrum eines eigenständigen Wirtschaftsraumes, in dem fast eine Dreiviertel Million Menschen leben.

Zahlreiche Museen, Theater, Freizeitbäder und Erlebnisparks, eine ausgezeichnete Gastronomie, Vinotheken und viele traditionelle Feste machen die Region Heilbronn-Franken zu einer Region für Genießer.

Die Region Heilbronn-Franken verfügt über ein äußerst vielseitiges Branchenspektrum. Führend sind die Wirtschaftszweige Automobilindustrie, Elektroindustrie, der Maschinen-, Stahl- und Anlagenbau, die Glasindustrie, die Holz- und Möbelindustrie sowie der Nahrungs- und Genussmittelbereich. Weltweit führende Cluster in den Bereichen Mobilität und Prozesstechnologie haben sich herausgebildet.

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